• Home
  • Wissenswertes…
  • Mit dem Mac online
  • Palm Pre Rootbeer
  • Outsourcing

    January 18, 2011 by lars  
    Filed under Der ganze Rest, Leben, Sauerstoff

    Outsourcing. Das Gespenst der freien Wirtschaft. Die Moeglichkeit, dem Shareholder verboten tolle Renditen zu erbringen. Die Chance, Mitarbeitern unendlich viele Optionen auf dem Arbeitsmarkt zu bieten. Die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter kann auf ein gerade noch ertraegliches Minimum gesenkt werden. Und wenn man dann doch mal wieder ein paar Leute braucht?
    Hey, dafuer wurde doch die Zeitarbeit erfunden!

    Sklaven wurden frueher mal verkauft. Heute kann sowas zum Glueck… Ehm… Lassen wir das.

    Outsourcing

    Jahresendliches

    December 27, 2010 by lars  
    Filed under Der ganze Rest, Mobil

    Wieder einmal nähert sich ein Jahr seinem wohlverdienten Ende.

    Wieder einmal zeigen sich diverse Transportwege völlig davon überrascht, dass es schneit. Im Winter kann man mit sowas wirklich nicht rechnen.

    Wieder einmal werden schon jetzt völlig unhaltbare Vorsätze für das kommende Jahr aus den Ärmeln geschüttelt, wohl wissend, dass sie kaum die Nacht zu Neujahr überstehen werden.

    Wieder einmal ist das Jahr im Flug und mit viel gefluche schneller vorbei als gedacht, was sind schon 12 Monate. 52 Wochen. 365 Tage.

    Wieder einmal hatte der Kommerz es sich so richtig bequem in breiten Schichten der Bevölkerung gemacht. Was soll der Geiz, zu Weihnachten dann doch mal Butter statt nur Margarine.

    Wieder einmal war es nicht anders als all die Jahre davor, kaputte Familien versuchten verzweifelt, sich vorzumachen, dass sie nicht kaputt seien.

    Irgendwie sind dieses Jahr nur die ganzen Spendenaufrufe an mir vorbei gegangen. Oder gab es keine?
    Oder irgendwie doch, nur besser verpackt und automatisch gezahlt von jedem Bundesbürger an Banken, Investmentfirmen und kleinere Staaten?

    Wie dem auch sei, das neue Jahr kann mich nur mit einer Revolution so wirklich überraschen.

    Jahresendliches

    Mobil gebloggt

    June 17, 2010 by lars  
    Filed under Der ganze Rest, Leben, Mobil

    Gelegentlich gibt es mal wieder eine neue App für den BlackBerry und ganz gelegentlich ist die dann auch halbwegs nutzbar.
    Hier handelt es sich dann um ein nettes Programm, mit dem man von unterwegs sein WordPress-Blog verwalten kann. Zumindest im gewissen Umfang.
    Und neue Artikel schreiben geht auch. Wenn auch je nach vorhandener Tastatur mehr oder weniger bequem.
    Immerhin reicht es f?r einen kleinen Test mit kurzem Text. Und die Sonne scheint.

    Mobil gebloggt

    Money makes the world go …

    May 14, 2010 by lars  
    Filed under Der ganze Rest, Leben

    … round? … square? … oder doch eher crazy?

    Oh, was haben wir uns alle gefreut über die beharrliche Unnahbarkeit von Bundeskanzler Merkel in Hinsicht auf Zusagen zur Griechenland-Hilfe. Möglichst nach der Wahl in NRW hätte man das ganze gerne gemacht, um den letzten entscheidenden negativen Kick zu vermeiden. Hat dann ja wohl nicht ganz geklappt, das Wahlvieh Wahlvolk hat es entsprechend gedankt.

    Gut, nicht, dass es sich anders entschieden hätte, wenn Kanzler Merkel sich dazu erst nach der Wahl geäußert hätte, hat sich doch Merkel mit dem Stammtischparolenpolitiker Westerwelle den Sunnyboy schlechthin an die rechte Koalitionsseite geholt. Und der kann, naja, gut reden. Zumindest hat es bei der letzten Bundestagswahl dazu gereicht, eine nicht gerade kleine Menge an Wahlvieh Wählern einzulullen.

    Hat er doch letztendlich nur das gesagt, was alle hören wollten ,und nicht dass, was letztendlich machbar ist. Oder war. Oder sein wird.

    Inzwischen können wir uns von potentiellen und hypothetischen Steuererleichterungen in aller Ruhe verabschieden, ein Abschied, der nicht wirklich zu Herzen geht, ist es doch letztendlich das, was die Wähler eigentlich schon kurz nach der Wahl in einem kurzen Exkurs in die Realität gerochen und geahnt haben.

    Da half auch kein eloquentes Englisch, da half auch kein Verschieben der Entscheidung, Prokastinieren war noch nie eine gute Arbeitsweise in der Politik. Eine durchaus geläufige, das macht sie dann aber doch nicht besser.

    Und so nebenher kam dann der 750 Milliarden-Euroland-Rettungsfond, der wortwörtlich über Nacht entworfen und verabschiedet wurde, ein Fond, der mal kurz dazu dienen soll, angeschlagenen Euroländern günstig Kredite in der Not gewähren zu können.

    Nicht nur die NYT äußert sich dazu eher kritisch. Was passiert mit den Ländern, die unter Zahlungsdruck geraten? Bekommen die da einfach so einen Kredit aus diesem Fond? Ohne Auflagen, Ihre Wirtschaftspolitik doch mal unter die Lupe zu nehmen? Ist das so?

    Hm. Dann haben wir eine Blase mit 750 Milliarden Euro, die sich spontan in den Markt der Euroländer ergießen kann. Geld, yeah, alle bekommen Geld. Und wenn alle Geld haben, dann können wir alle so weitermachen wie bisher, dann können wir uns alles kaufen, was wir wollen, dann können wir die Wirtschaft durch hemmungslosen Konsum ankurbeln, yeah!

    Gut, die Sache mit der Inflation, die kann man ja ruhig mal vergessen. Das mit dem vielen Geld, das hatten wir ja schon mal, da kommen wir schon durch. Da denken wir einfach mal nicht drüber nach, dann klappt das schon.

    Andererseits, wodran misst sich denn der Reichtum eines Volkes? Doch nur an der Armut eines anderen. Und ob die Volksvertreter eines “reichen” Landes wirklich Willens sind, Ihre Wähler davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, auch andere, wenn nicht schon reich, dann doch etwas weniger arm zu machen, das sei einfach mal dahingestellt. Das arme Volk wählt schließlich nicht den Vertreter des reichen Volkes (okay, das mit der deutschen Einheit mal außen vor gelassen).

    Money makes the world go …

    Lebenszeichen

    April 22, 2010 by lars  
    Filed under Der ganze Rest, Leben, Überwachung

    Jahreswechsel haben so das eine und andere an sich. Dinge ändern sich. Dinge bleiben, wie sie sind. Ein stetig voranschreitender Stillstand, rennend gegen den Rückschritt, Evolutionäre Stagnation.

    Viel ist geschehen, viel gab uns die Politik und der Rest des Lebens.

    Daten von Steuerhinterziehern auf einer unrechtmäßig hergestellten DVD wurden zu einem Politikum, Volksvertreter jeglicher Coleur hatten diverse Ansätze, es wurde mit einem Kauf geliebäigelt, es wurde vor einem Kauf abgeraten, da dieser rechtlich nicht vertretbar sei. Was ist draus geworden? Eine Wolke heißer Luft, die sich dann Monate später als dünne Ascheschicht in der Atmosphäre manifestierte und FLuggesellschaften dazu verdonnerten, Flieger am Boden zu lassen. Was tragisch war, hatte doch relativ kurz vorher zumindest eine Gesellschaft vorher dafür gesorgt, dass eben genau das nicht passiert. Zumindest nicht dann, wenn die Piloten es wollen.

    Was ist aus dem Pilotenstreik geworden? Wer weiß es? Wer weiß es? Genau. Nichts wirklich aufregendes, Themen werden in der Presse groß begonnen, schreiende Schlagzeilen über Tage und Wochen, das Ergebnis ist unerheblich, uninteressant.

    Die inzwischen als Holzpresse bekannte Institution der Tages-, Wochen- und Monatszeitungen etabliert ein stetes Bild von angefangenen Themen, reißerisch und mit heißer Nadel gestrickt, sich gegenseitig zuwerfend und rekursiv zitierend ad infinituum. Bis es ein neues, heißes, wichtiges, absatzförderndes Thema gefunden ist. Was geschieht mit den bisherigen Themen, die eigentlich einer Verfolgung bedürfen? Wer weiß es? Wer weiß es? Mit Glück landen sie in den hinteren, unpopulären Seiten der Druckausgabe, mit Pech fallen sie einfach aus dem Kuezzeitgedächtnis der Herausgeber, Reporter, Journalisten, Leser.

    Kurzzeitig gab es ein Strohfeuer in der A-Bloggerszene über einen verreissenden, schlecht recherchierten und verfälschenden Artikel einer großen Zeitung. Wen kümmert es? Wer echauffiert sich ob dieser drei Seiten? Wer weiß es? Wer weiß es? Genau, die A-Bloggerszene. Wenn wir sie so nennen wollen.

    Mit drei Seiten und etwa einer handvoll beispielhaft vorgeführter Blogs einen Blick in die unübersichtliche Wildniss der deutschen Blogs werfen zu wollen kann nicht mehr zu sein als das Kratzen an der Oberfläche eines Kronkorkens einer Flasche unbekannten Inhalts. Die Flasche der Pandora? Oder doch nur eine Flasche mit alter abgestandener Holzbeize die der notwendigen Entsorgung harrt?

    Die bisherige Art und Weise der Vorratsdatenspeicherung wurde vom Bundesverfassungsgericht als dem Grundgesetz widersprechend enttarnt und als rechtlich nicht haltbar verboten. In der bisherigen Art und Weise. Sobald Zugriffssicherungen und weitere erforderliche Mechanismen, die den Ansprüchen der heren Kontrolle entsprechen installiert und intitutionalisiert sind, darf das ganze weiter gehen. Oder von vorne beginnen.Was war also dieses Gerichtsurteil außer eine kleine Aschenwolke am stahlblauen, von Überwachungsdrohnen gesicherten Himmel?

    Und mit einem kurzen Exkurs über einen vermeintlich vergewaltigenden in Untersuchungshaft sitzenden Wetterfrosch schließt sich der große Kreis um einen Hauch von nichts, der Europa allgemein und Deutschland im besonderen einlullt in einen Schlaf der Unwissenden, der nicht-wissen-Wollenden, der informierten Desinformierten.

    Sind wir nicht alle ein wenig Eyjafjallajökull?

    Lebenszeichen